«Das Kristall ist sowohl durch eine bestimmte äussere Form als auch durch eine bestimmte innere Struktur zwiefach charakterisiert. Die innere Struktur basiert auf der kristallinen Einheit, welche die kleinste Atomgruppierung darstellt, die die Anordnung und Zusammensetzung der Substanz aufweist. Die Ausdehnung dieser Einheit in den Raum bildet das ganze Kristall. Aber trotz der relativ begrenzten Varianz von inneren Strukturen sind die äusseren Formen von Kristallen unbegrenzt. Kristallform ist selbst eine Resultante, eher denn ein primäres Attribut. Kristallform ist die Konsequenz der Interaktion von Anziehungs- und Abstossungskräften und der geordneten Einbindung des Atoms».

Notation

Aus den Experimenten mit den grafischen Abbildungen von Kristallen und Kristallisation entwickelte sich eine eigene Ästhetik zur linearen Darstellung von räumlicher Dimension.

Die Takte von Section 3A sind auf dem Raster sowohl im Raum als auch in der zweiten Dimension visualisiert worden. Und so buchstäblich zu Kristallform erstarrt. Für die Plastiken aus Acryl wurde das dreidimensionale Raster als Rahmen für den Objektentwurf von den 15 ersten Takten als Grundlage genommen.

Kristalle, Plastik

Aus den Experimenten mit den grafischen Abbildungen von Kristallen und Kristallisation entwickelte sich eine eigene Ästhetik zur linearen Darstellung von räumlicher Dimension.

Die Takte von Section 3A sind auf dem Raster sowohl im Raum als auch in der zweiten Dimension visualisiert worden. Und so buchstäblich zu Kristallform erstarrt. Für die Plastiken aus Acryl wurde das dreidimensionale Raster als Rahmen für den Objektentwurf von den 15 ersten Takten als Grundlage genommen.

Aus der grafischen Notation der Takte von Section 3A entstanden kleine Plastiken. Die Wireframes dieser Notation wurden in einem 3D-Programm mit Flächen versehen und die Formen geschlossen. Die handtellergrossen und leicht transparenten 3D-Drucke aus Acryl werden auf einem Leuchtpult ausgestellt.